Einleitung / Kurzantwort
Kurz erklärt: Der Läufer zieht diagonal über beliebig viele Felder. Er darf gegnerische Figuren schlagen, aber nicht über andere Figuren springen. Ein Läufer bleibt immer auf der Feldfarbe, auf der er startet.
Wie zieht der Läufer?
Oder: Was darf der Läufer beim Schach? – Der Läufer gehört beim Schach zusammen mit dem Springer zu den Leichtfiguren. Er zieht kurz gesagt immer schräg und bleibt dabei auf seiner Felderfarbe. Man spricht deshalb auch vom „weißfeldrigen“ und vom „schwarzfeldrigen“ Läufer.
Entlang einer Diagonalen kann er darüber hinaus alle Felder erreichen, bis eine Figur im Weg steht. Der Läufer kann schließlich keine Figuren überspringen. Das bleibt dem Springer vorbehalten. Steht eine eigene Figur aber im Weg, muss er indes ein Feld davor stoppen, ist es hingegen eine gegnerische, so kann er diese schlagen.
Wo steht der Läufer beim Schach?
Am Anfang steht der Läufer direkt neben dem Springer. Wenn du die komplette Grundstellung sehen willst, findest du hier die Schach-Aufstellung einfach erklärt.
Der Läufer (Unicode: ♗ U+2657, ♝ U+265D) steht kurzum am Anfang insbesondere ein Feld neben dem Springer, zwei Felder vom Turm entfernt. Sein zweiter Nachbar ist dabei die Dame bzw. der König. Die weißen Läufer beim Schach stehen also auf c1 und f1, die schwarzen entsprechend auf c8 und f8. Er kann dabei erst ziehen, wenn der passende Zentrumsbauer bzw. der Fianchettobauer (b- bzw. g-Bauer) gezogen ist.
Die Macht des Läufers beim Schach
Am stärksten ist diese Figur indes entlang der längsten Diagonale, sowie je nach Stellung in Kombination mit seinem gegenfeldrigen Partner nebeneinander mit Blick auf einen Flügel.
Was ist eine Läufer-Fesselung?
Der Läufer beim Schach kann außerdem eine gefährliche Waffe sein. Oft kommt es mitunter zu Fehlern und/oder Materialverlust, weil er zum Beispiel geschickt eine Figur „anfesselt“ und diese nicht mehr oder nur noch unter Materialverlust ziehen kann. Er greift dabei entsprechend eine Figur an, wobei auf der selben Diagonalen eine weitere gegnerische Figur hinter der ersten steht.
Der Springer auf f3 ist hierdurch gefesselt. Zieht er aber doch, so verliert Weiß hingegen seine Dame gegen den Läufer. Ein überdies schlechtes Geschäft.
Matt durch den Läufer beim Schach
Ein berühmtes Mattmotiv mit ihm ist weiterhin dieses hier. Es zeigt dabei seine besondere Wirkung im Schach.
Matt.
Im Englischen heißt der Läufer bishop (deutsch: Bischof), so dass man dort diesen Bildwitz gar nicht versteht …

Unterschied zu anderen Schachfiguren
Der Läufer zieht nur diagonal und bleibt deshalb immer auf derselben Feldfarbe. Im Unterschied zum Turm zieht er nicht gerade, und anders als die Dame kann er nicht zwischen geraden und diagonalen Zügen wechseln.
Weitere Schachfiguren einfach erklärt
Du willst wissen, wie sich die anderen Schachfiguren bewegen? Hier findest du einfache Erklärungen zu Zugregeln, Schlagregeln und Besonderheiten:
- Wie zieht der König beim Schach?
- Wie zieht die Dame beim Schach?
- Wie zieht der Springer beim Schach?
- Wie zieht der Turm beim Schach?
- Wie zieht der Läufer beim Schach?
- Wie ziehen Bauern beim Schach?
Die Läufer stehen in der Grundstellung direkt neben den Springern. Wenn du alle Figuren richtig aufstellen willst, schau dir die komplette Schach-Aufstellung auf dem Schachbrett an.
FAQ
Der Läufer zieht diagonal über beliebig viele Felder, solange keine Figur im Weg steht.
Nein, ein Läufer bleibt immer auf der Feldfarbe, auf der er gestartet ist.
Nein, der Läufer darf nicht über andere Figuren springen.




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