Auch das Schwalbenschwanzmatt bezeichnet ein typisches Mattmotiv im Schach. Das Motiv heißt auch Guéridon-Matt; die eigenen Figuren des Verteidigers bilden optisch den blockierenden ‚Schwanz‘. Charakteristisch ist dabei: eine Dame setzt matt und zwei eigene Figuren des Verteidigers blockieren die Fluchtfelder schräg hinter dem König.
Das folgende Diagramm zeigt die typische Stellung des Mattbilds als FEN:
So funktioniert das Schwalbenschwanzmatt
In der typischen Schlussstellung steht der König auf e7 im Matt. Die direkte Drohung kommt von Dame auf e6. Entscheidend ist aber nicht nur diese eine Figur, sondern das Zusammenspiel: die gegnerischen Figuren stehen auf den diagonalen Fluchtfeldern und greifen die Dame aber auch nicht an und nehmen dem König die Felder d8 und f8. Die Dame wiederum ist von einer anderen Figur gedeckt.
Deshalb kann der König weder wegziehen noch die mattsetzende Figur schlagen oder die Angriffslinie sinnvoll unterbrechen. Besonders wichtig ist in diesem Motiv Selbstblockade, weil dadurch der Verteidiger die eigenen Auswege verstellt hat.
Merken kannst du dir das Schwalbenschwanzmatt mit dieser Faustregel: Beim Schwalbenschwanzmatt baut der Verteidiger die schönsten Mauern selbst.
Mehr zum Thema: Du willst weitere typische Mattmuster kennenlernen? Dann schau in die Übersicht zu Matt im Schach mit berühmten Mattbildern und Beispielen.






Schreibe einen Kommentar