Das Regenbogenmatt bezeichnet ein typisches Mattmotiv im Schach. Der Name beschreibt die bogenförmige Anordnung der vier Leichtfiguren. Charakteristisch ist dabei: zwei Läufer und zwei Springer wie ein Bogen zusammenwirken und jedes Fluchtfeld kontrollieren.
Das folgende Diagramm zeigt die typische Stellung des Mattbilds als FEN:
So funktioniert das Regenbogenmatt
In der typischen Schlussstellung steht der König auf e8 im Matt. Die direkte Drohung kommt von Läufer oder Springer auf d6/e6/f7/c7 je nach Variante. Entscheidend ist aber nicht nur diese eine Figur, sondern das Zusammenspiel der Figuren: alle vier Leichtfiguren sind notwendig, weil jede ein anderes Fluchtfeld kontrolliert und nimmt dem König die Felder d8, f8, d7, f7, e7.
Deshalb kann der König weder wegziehen noch die mattsetzende Figur schlagen oder die Angriffslinie sinnvoll unterbrechen. Besonders wichtig ist in diesem Motiv vollständige Leichtfigurenkoordination, weil man keine einzelne Figur ersetzen kann.
Merken kannst du dir das Regenbogenmatt mit dieser Faustregel: Beim Regenbogenmatt zählt jede Leichtfigur; fehlt eine Farbe im Bogen, entkommt der König.
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