Zunächst einmal bezeichnet das Narrenmatt ein typisches Mattmotiv im Schach. Das Narrenmatt ist das schnellstmögliche Matt im Schach und entsteht durch extreme Schwächung der Diagonale zum König. Charakteristisch ist dabei: die Dame über die Diagonale h4-e1 mattsetzt, nachdem Weiß die eigene Königsstellung geöffnet hat.
Das folgende Diagramm zeigt die typische Stellung des Mattbilds:
So funktioniert das Narrenmatt
In der typischen Schlussstellung steht der König auf e1 im Matt. Die direkte Drohung kommt von Dame auf h4. Entscheidend ist aber nicht nur diese eine Figur, sondern das Zusammenspiel der Figuren: die Züge f- und g-Bauer öffnen die Diagonale, während keine Figur die Dame vertreibt und eigene Figuren nehmen dem König die Felder d1, d2, e2 und f1.
Deshalb kann der König weder wegziehen noch die mattsetzende Figur schlagen oder die Angriffslinie sinnvoll unterbrechen. Besonders wichtig ist in diesem Motiv Diagonalschwäche, weil dadurch der König schon in der Ausgangsstellung keine sichere Antwort hat.
Merken kannst du dir das Narrenmatt mit dieser Faustregel: Zwei schwache Bauernzüge können reichen, wenn die Diagonale zum König offen ist.
Mehr zum Thema: Du willst weitere typische Mattmuster kennenlernen? Dann schau in die Übersicht zu Matt im Schach mit berühmten Mattbildern und Beispielen.






Schreibe einen Kommentar